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Erfolgreiche Holzentwicklung in der Praxis!

OPTIWIN - Der Fensterpakt - 
stellt auf der BAU 2005 erstmals aus - Halle B4 Stand 517A.


Die OPTIWIN GmbH ist die Marketing- und Entwicklungsfirma von bereits 9 mittelständischen Fenster- und Holzbauunternehmen. Folgende Produkte werden vorgestellt: 

  • Passivhausfenster mit Sonnenschutz
  • Passivhausfenster in Holz (Zwoa2Holz) und Holz-Aluminium (Alu2Holz) in wesentlich kostengünstigerer Ausführung als bisher
  • Pfosten-Riegel-Konstruktionen in Holz- und Holz-Aluminium
  • Passivhaustüre

Alle diese Systeme sind vom Passivhausinstitut in Darmstadt zertifiziert.

 

KOOPERATION ALS ZUKUNFTSWEISENDE
MARKTSTRATEGIE IM MITTELSTAND

Download: Präsentation der Marketingstrategie (3,53 MB)

Das ALPENFORUM hat in mehreren Konferenzen und Symposien das Thema "Innovative Holzverarbeitung" behandelt und hierbei auch Marktstrategien für die alpine, mittelständische Holzbranche diskutiert. Zu den Kernaussagen unserer Holztagungen 2003 in Murau und 2004 in Bozen gehörte die Feststellung, dass eine Verbesserung der Situation vor allem durch eine geeignete Kooperation innerhalb der holzverarbeitenden Unternehmen selbst erreicht werden kann. Mittelständische Holzverarbeiter im Alpenraum sind alleine auf sich selbst gestellt in der Regel aus Kosten- und Personalgründen nicht in der Lage, den Anforderungen einer internationalen Wettbewerbsgesellschaft ausreichend gerecht zu werden. Den strategischen Ansatz einer Kooperation mehrerer Unternehmen untereinander haben eine Reihe der an den Konferenzen beteiligten Unternehmen inzwischen aufgegriffen. Beispielhaft für diese positive Entwicklung sei die Initiative des Tiroler Holzfensterbauers Freisinger genannt. Dieses Unternehmen vereinbarte mit Partnern innerhalb der Branche ein Kooperationsabkommen zur Entwicklung und Etablierung der Marke OPTIWIN im Unternehmensverbund. Schwerpunkt bildet hierbei die Herstellung zertifizierter Produkte aus nachhaltigen Rohstoffen für den Bau von Niedrigenergie- und Passivhäusern. Führende Hersteller von Holzhäusern, namentlich die deutsche Firma Baufritz, haben sich diesem Kooperationsverbund inzwischen angeschlossen. Dieser konzeptionelle, länderübergreifende Kooperationsansatz war erfolgreich und führte u. a. zu einer deutlichen Erhöhung der Marktanteile auch außerhalb der bisherigen Absatzgebiete.

Die nachstehenden, hierzu von Paulus Freisinger zusammengestellten Textpassagen und Bilddokumente sind in unserer Website abrufbar und vermitteln eine Übersicht über Ziele, Methoden und konkrete Umsetzung der vorliegenden Strategie.

 

OPTIWIN-Gruppe
Zusammenfassung der Kooperationsgrundlagen

Die OPTIWIN Gruppe ist eine internationale Kooperation von Fensterbauern. Freisinger ist Mitglied und Gründer dieser Gruppe von flexiblen Fensterbauern, die versuchen gegenseitig Ihre Stärken zu nutzen. Die derzeit größte Firmenkooperation für ökologische passivhaustaugliche Außenelemente umfasst inzwischen 14 Mitglieder und soll auf 20 mittelständische Unternehmen erweitert werden.  Die Mitglieder stammen aus der  Schweiz, Österreich und Deutschland sowie seit Juni 2005 auch aus Irland und Dänemark. Insgesamt beschäftigt die Gruppe bereits 750 Personen. In den nächsten 2 Jahren soll das bestehende Netz auf 2000 Beschäftigte erweitert werden. Integriert in diese Kooperation sind auch Universitäten, Fachhochschulen und Forschungsstätten.

Neuer Geschäftsführer bei OPTIWIN ist DI Bernhard Schwarze, gleichzeitig auch Geschäftsführer der IG Passivhaus Tirol.

Konkret beruht die Zusammenarbeit auf folgenden Grundlagen:

  1. Produktentwicklung Die Entwicklung neuer Produkte erfolgt auf gemeinsame Rechnung. Hierzu zahlen die Mitglieder je nach Zahl der in der Produktion tätigen Mitarbeit einen Betrag von 2.500,- bis 6.000,- € jährlich ein. Aus diesem topf werden die Entwicklungsarbeiten finanziert. Die aus dieser Entwicklung resultierenden Prototypen, Konzepte oder Patente sind allen Mitgliedern kostenlos zugänglich.
  2. Einkauf Der Einkauf (von Rohstoffen oder Vorprodukten) erfolgt partiell über sogenannte "bevorzugte" Lieferanten. Mit diesen Lieferanten werden Einkaufsverträge abgeschlossen. Für die im Vertrag festgeschriebenen Lieferungen zahlen die Lieferanten am Ende des Jahres nach Abrechnungsvorlage ¼ % Umsatzbonus an OPTIWIN.
  3. Verkauf, Auftragsvergabe
    Jedes Mitglied verkauft seine Produkte gemäß Auftragseingang selbstständig und unabhängig. Nicht firmenspezifische Anfragen (z. B. aus der gemeinsamen OPTIWIN- Website) werden nach einem vorher fixierten Regionalschlüssel an das in dieser Region zuständige Mitgliedsunternehmen vergeben.
  4. Marketing-Strategie
    Die gemeinsame Marktetingstrategie wird von den Mitglieder abgestimmt und entwickelt. Die hierdurch entstandenen Kosten werden aus dem gemeinsamen Finanztopf (siehe Punkt 1) finanziert.
  5. Aus- und Fortbildung
    auf die gemeinsame aus- und Fortbildung der Mitglieder wird größter Wert gelegt. Deshalb werden regelmäßig Fortbildungskurse durchgeführt, die unter Leitung von Dipl.-Ing. Franz Freundorfer stehen. Geplant ist die Gründung einer eigenen Passivhaus-Akademie. Die Kurse selbst werden in angemieteten Räumen (Hotels) durchgeführt.

Eine Grundlage dieses Modells sind Querverbindungen zwischen den Unternehmen. Beispielsweise werden lange Wege gespart, indem sich die Entwickler oder die Marketingexperten der einzelnen Betriebe zusammensetzen und zielgerichtet neue Produkte entwickeln. Das Ergebnis ist eine flexible, schlagkräftige Entwicklungsabteilung, die sich jeder einzelne Betrieb niemals leisten könnte. Wenn dieses Modell straff organisiert ist, kann man Neuentwicklungen sehr schnell auf den Markt bringen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit unterstützt daher dieses Projekt im Rahmen eines Programms zur Förderung des Technologietransfers.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Paulus Freisinger
Tel. +43 (5373) 46046
Fax +43 (5373) 46046-40
paulus@freisinger.at

Freisinger Fensterbau GmbH
Wildbichlerstraße 1
A-6341 Ebbs
web:
www.freisinger.at

 

Download: Präsentation der Marketingstrategie (3,53 MB)

 

Gründung der OPTIWIN GmbH

Die bereits bestehende Kooperation mittelständischer Fensterbauer im Rahmen der OPTIWIN-Gruppe ist inzwischen weiter ausgebaut worden. Die Mitglieder haben ein gemeinsames Unternehmen OPTIWIN GmbH mit dem Ziel einer Markt- und Technologieführeschaft bei der Herstellung von Passivhausfenstern gegründet. Startschuss hierfür war die Baumesse München 2005. Die OPTIWIN GmbH arbeitet mit einem Budget von 250.000 EURO pro Jahr. Angestrebt wird der Zusammenschluss von 2000 Beschäftigten innerhalb dieser Spezialbranche.

Geschäftsführer der OPTIWIN GmbH ist Dipl.-Ing. Franz Freundorfer.

OPTIWIN GmbH
Wildbichlerstr. 1
A-6341 Ebbs
Tel.: ++43 (0) 53 73 460 46-12
E-Mail:
office@optiwin.info
http://www.optiwin.net

 

Weitere Beispiele

  • 9 mittelständische holzverarbeitende Unternehmen in Niedersachsen haben sich zu einem "Handwerkskonzern" zusammengeschlossen
    http://www.kooperationsplattform-holz.de

  • Die Großhandelsfirma Jorkisch und der Holzpellets-Hersteller German Pellets planen eine Kooperation. Hierbei sollen jährlich 60.000 Tonnen Holzspäne-Presslinge in Deutschland vertrieben werden.
    http://www.holz.net/news/zeigeartikel.cfm/n/Jorkisch-und-German-Pellets-planen-Pellet-Kooperation/artikelID/EE15666D-C768-E20A-9CCEFB3CB09D3BFF 

  • Die im Holzhandel tätige Firma Holzland hat mit 175 Partnerunternehmen in Deutschland, sowie 7 Unternehmen in der Schweiz, einer in Österreich und einer in Italien einen Kooperationsverbund gegründet. Der Verbund erzielt derzeit einen Umsatz von ca. 1 Milliarde €. Die Kooperationsstrategie umfasst u.a. den gemeinsamen Einkauf eine gemeinsame koordinierte Vermarktung sowie Serviceleistungen und Benchmarking für die Gesamtgruppe. Die einzelnen Partnerunternehmen weisen Umsatzgrößenordnungen zwischen 2-60 Mio. € auf.