Holz sorgt für gesundes Raumklima
Gesunde Atemluft ist entscheidend für unser Wohlbefinden. Mediziner und
Baubiologen wissen heute: Der natürliche Baustoff Holz schafft ein besonderes
Raumklima, das sogar aktiv zur Vorbeugung von Atemwegserkrankungen beitragen und
bereits bestehende Beschwerden lindern kann.
Mehr als neunzig Prozent unserer Zeit verbringen wir in geschlossenen
Räumen. Ein gutes Raumklima, das insbesondere unsere Atemwege schont, ist somit
aktive Gesundheitsvorsorge. Holz - als Baumaterial oder in der Innenausstattung
- leistet hier Erstaunliches.
Wer Holz unter dem Mikroskop betrachtet, erkennt eine Vielzahl luftgefüllter
Zellen, die für einen optimalen Wärme- und Feuchtigkeitsausgleich sorgen. Mit
dieser von der Natur geschaffenen Wärmedämmung kühlen insbesondere moderne
Holzhäuser unter normalen Bedingungen nie ganz aus und bleiben stets angenehm
temperiert. Während der Heizperiode, in der viele Menschen unter trockener
Heizungsluft leiden, zeigt Holz seine besondere Stärke: Der natürliche
Baustoff nimmt überschüssige Feuchtigkeit auf und gibt sie bei Bedarf wieder
an die Umgebung ab. Die Raumluft besitzt somit immer einen ausgeglichenen
Feuchtigkeitsgehalt. Das entlastet die Atemwege und wirkt speziell für
Kleinkinder oder Menschen mit asthmatischen Beschwerden wohltuend.
Darüber hinaus lässt sich mit Holz ein Lebensraum schaffen, der praktisch
frei ist von Allergie auslösenden Stoffen: Hausstaub und Milben, aber auch
Pollen oder Tierhaare lassen sich von glatten, feinporigen Holzoberflächen
wesentlich zuverlässiger fernhalten als etwa von textilen Materialien. Selbst
gegen die gefährlichen Schimmelpilze ist Holz bestens gerüstet. Prof. Dr.-Ing.
Stefan Winter von der Universität Leipzig betont in einer aktuellen Studie: Bei
sachgerechter Belüftung "... sind Holzhäuser wegen ihrer reduzierten
Wärmebrücken und ihrer warmen Bauteiloberflächen weniger
schimmelgefährdet."
Auch Schadstoffbelastungen der Raumluft können durch den bewussten Einsatz
von Holz minimiert werden: Massives Holz - als Bauholz, Boden- oder
Wandbekleidung genutzt - ist praktisch schadstofffrei. Alle marktüblichen
Holzwerkstoffe und Dämmmaterialien aus Holz unterschreiten die niedrigste
Emissionsklasse E1. Darüber hinaus kann man auf chemischen Holzschutz heute
verzichten. Schutz vor Durchfeuchtung ist im modernen Holzbau zum Beispiel auch
durch technisch getrocknete Hölzer sowie intelligente Konstruktionsprinzipien
zuverlässig gewährleistet.
Kaum verwunderlich also, dass der natürliche Rohstoff Holz zum Inbegriff
für Wohngesundheit geworden ist - und damit zum Trendbaustoff für das 21.
Jahrhundert.
| Gesunde Raumluft - das können Sie tun
Rauchen belastet die Atemluft in hohem Maße Vermeiden Sie es
zumindest dort, wo Sie sich täglich lange aufhalten!
In geschlossenen Räumen verschlechtert sich die Qualität der
Atemluft stetig Lüften Sie regelmäßig mindestens 5 Minuten
stündlich!
Trockene Luft schwächt die natürliche Abwehrfunktion Ihrer Atemwege
Sorgen Sie konsequent für ausreichende Luftfeuchtigkeit - nötigenfalls
helfen schon gefüllte Wasserschalen!
Staub, Milben, Pollen oder Tierhaare reizen die Atemwege und können
Allergien auslösen Achten Sie darauf, dass möglichst alle Materialien
in Ihren Innenräumen gründlich abgesaugt und regelmäßig feucht
gereinigt werden können!
Aggressive Luftschadstoffe sind oft gut versteckt Informieren Sie
sich bei Klebern, Lacken, Dämm- und Dichtstoffen, aber auch Reinigungs-
und Pflegemitteln über die Inhaltsstoffe - und suchen Sie nötigenfalls
nach schadstoffarmen Alternativen! |
HOLZABSATZFONDS, 2005
Godesberger Allee 142-148
53175 Bonn
Telefon: +49 (0)2 28/3 08 38-0
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