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Die Firma Freisinger

wurde 1932 gegründet. Von einem 1-Mann Betrieb zu einer Großtischlerei für die Bereiche Möbelbau und Bautischlerei entwickelt.. Heute werden hauptsächlich Spezialfenster, Wintergärten und Haustüren gefertigt. Im Jahr 1998 übernahm DI (FH) Paulus Freisinger die Geschäftsführung.

Markt und Strategie:
Das Unternehmen konzentriert sich seitdem auf die Spezialbereiche Fenster, Wintergärten und Haustüren. Im zentralen Bereich, dem Holzfenster, spezialisierte sich Freisinger zunehmend auf den flexiblen, innovativen Fensterbau. Neue Entwicklungen wie "Zwoa2Holz", "Drei3Holz", "Solarfassade", sowie "AntiKnack", "FreiRaum" und "MondHolz" machten die Firma Freisinger in Österreich und Deutschland zu einer bekannten Marke mit Profil. Als erster Fensterbauer Österreichs hat das Fenstersystem Freisinger "AntiKnack" die Einbruchsprüfung nach der neuen ÖNORM B5338 Klasse 2 bestanden. Die Prüfung bestand u.a. aus einem Test, bei dem ein "Profi-Einbrecher" 3 Minuten lang mit Keilen, Schraubendrehern und Zangen versuchte, das Fenster aufzubrechen. Die Polizei geht davon aus, dass ein Gelegenheitstäter nach dieser Zeit abbricht und es z.B. häufig dann beim Nachbarn probiert.


Wintergarten Freisinger

Heute fertigen bereits 4 Lizenzpartner die geschützten Systeme. (Österreich, Schweiz, Deutschland) Die Positionierung am Markt unterstützt ein entsprechendes Marketingkonzept für diese "Nischenprodukte". Folgeaufträge erzielt das Unternehmen zunehmend überregional, u. a. für Aufträge aus Tel Aviv, Norddeutschland oder Wien. Vorrangiges Ziel ist derzeit der weitere Ausbau des Händlernetzes im Umkreis von 200 km und die Entwicklung eines Lizenzpartnersystems für Europa. Grundlage für das Marketingkonzept und die Auswahl der Produkte ist das konsequentes Bemühen um Kundennähe. Diese Nähe zum Kunden (vor allem Händler, Architekten und Bautischlereien) wird vor allem durch die jährlichen "Freisingers Fenstertage" gestärkt.

Holz: Grundlage der firmenspezifischen Arbeit
Die Liebe zum Werkstoff Holz ist eine wichtige Grundlage der Unternehmensphilosophie. Freisinger verarbeitet seine Produkte PVC- frei und ist u. a. auch Mitglied von "Proholz- Fenster Deutschland" sowie des "Arbeitskreis Ökologischer Hausbau (AKÖH)". Diese Interessengemeinschaften setzen sich für den nachhaltigen Rohstoff Holz ein.
Freisinger produziert unter der Marke "Mondholz" auch Fenster aus Holz, das zum "richtigen" Zeitpunkt geschlagen wurde. Diese Fenster werden in Kooperation mit dem Buchautor Erwin Thoma vertrieben.
Holz ist ein nachwachsender Rohstoff. Holznutzung dient daher auch dem Umweltschutz. Sämtliche übrigen Komponenten der von Freisinger produzierten Fenster sind auf Umweltverträglichkeit geprüft. Die verwendeten Kunststoffe (für Endkappen, Dichtungen und Glashalter) sind thermoplastische Elastomere (TPE), die langlebig und wieder einsetzbar sind.

Forschung und Entwicklung
Das Unternehmen ist F- und E- orientiert und beteiligt sich an nationalen und internationalen Forschungsprojekten, darunter ein EU-Projekt für neue Oberflächensysteme oder zukunftsorientierte Holzfenstersysteme. Diese Entwicklungsarbeiten erfolgen mit der Holzforschung Austria in Wien sowie dem Institut für Fenstertechnik in Rosenheim. Freisinger selbst verfügt über einen eigenen Bewitterungsstand für Oberflächentests an Dickschicht- und Naturoberflächen sowie seit April 2000 über einen eigenen Fensterprüfstand. Schlagregendichtheit und Fugendurchlässigkeit können direkt im Haus geprüft werden. Zu den eigenen Entwicklungen gehören das "Zwoa2Holz-Fenster", das "Drei3Holz-Fenster" oder die "Solarfassade" (prämiert auf der Holzmesse Klagenfurt 1998). Die Arbeiten wurden durch den Forschungsförderungsfonds des Wirtschaftsministeriums unterstützt und mit dem Anerkennungspreis des Tiroler Innovationspreises prämiert.
Laufende Schulungen tragen zur ständigen Verbesserung der Fachkompetenz der Mitarbeiter bei. Beispielsweise wurden im Jahr 1999 in einem Qualifizierungsverbund Holz allein bei Freisinger Schulungen mit Gesamtkosten von 1 Mio. ÖS durchgeführt.
Das Ergebnis dieses Einsatzes sind hochwertige, qualitätsorientierte Produkte.

Zusammenschluß zur OPTIWIN-Gruppe
Mit dem Zusammenschluss von führenden Österreichischen, Schweizer und Deutschen Firmen zur OPTIWIN Gruppe, ist mit etwa 400 Mitarbeitern derzeit die größte Firmenkooperation für passivhaustaugliche Außenelemente entstanden. Die neue Firmengruppe besteht aus den Österreichischen Fensterbauern Freisinger und Lederbauer, den Schweizer Firmen Hunkeler AG und Lehmann Arnegg AG, sowie dem Deutschen Hersteller Volmer. Die OPTIWIN Gruppe tätigt einen Jahresumsatz von 35 Mio. Euro, davon 3 Mio. Euro mit den neuen Produkten.

Die erweitete Produktpalette der neuen Firmenkooperation besteht aus passivhaustauglichen Holzfenstern, Holz-Aluminium-Fenstern, Haustüren, Holzfassaden bzw. Pfosten-Riegel-Konstruktionen in Holz. Eine neue Pfosten-Riegelkonstruktion in Aluminium wird derzeit in enger Zusammenarbeit mit dem Entwicklungsbüro IZF entwickelt.

Die OPTIWIN Gruppe verfolgt eine materialökologische Produktphilosophie. Zu den bewährten Produkten gehören daher das erste vom Passivhausinstitut zertifizierte Drei3Holz-Fenster aus Holz, das Zwoa2Holz-Fenster und dessen Weiterentwicklung zum Drei3Liter-Fenster, das passivhaustaugliche Fenstersystem Ökoplus Alu, passivhaustaugliche Solarfassaden, passivhaustaugliche Haustüren (Frostkorken), u.a.

Neben der Spezialisierung auf passivhaustaugliche Außenelemente kümmert sich die OPTIWIN Gruppe verstärkt auch um die Segmente 3-Liter-Haus und Niedrigenergiehaus mit dem Ziel, sich als innovativer ökologisch bewusster Vorreiter in Sachen Passivhauselemente und Niedrigenergiehaus zu profilieren.

Der erste gemeinsame Firmenauftritt erfolgt anlässlich der Passivhaustagung in Basel, vom 25. bis 26.1.2002.

Mit der erfolgreich abgeschlossenen Eignungsprüfung für das Fenstersystem Drei3Holz und Ökoplus durch das Rosenheimer Institut für Fenstertechnik kann die neue Firmengruppe einen ersten gemeinsamen Erfolg verzeichnen.

Derzeit werden bevorzugt die Märkte Österreich und Schweiz sowie Süd- und Mitteldeutschland betreut. Durch weitere Kooperationen mit interessierten Firmen, die mit ihrer Firmen- und Produktphilosophie in das Gesamtkonzept der OPTIWIN Gruppe passen, ist eine Marktausdehnung in Richtung Norditalien sowie auf die gesamte Bundesrepublik Deutschland geplant.

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Freisinger Ges.m.b.H & Co.KG
Bau- und Möbeltischlerei
Herrn Paulus Freisinger
Wildbichlerstraße 1
A-6341 Ebbs

Fon: +43 (0) 5373 / 460 46
Fax: +43 (0) 5373 / 460 40
E-Mail: office@freisinger.at