Moderne Pioniere einer nachhaltigen Holzverarbeitung
In der nachfolgenden Rubrik stellt das ALPENFORUM
Persönlichkeiten und deren Unternehmen vor, die in der baulichen
Holzverarbeitung eine Vorreiterrolle einnehmen. Hierbei sollen
Möglichkeiten einer technisch sinnvollen, architektonisch ansprechenden
und nachhaltig orientierten Nutzung des Werkstoffes Holz beispielhaft
dargestellt werden.
Als erstes ein Porträt der Holzwelt des
Salzburger Unternehmers Erwin Thoma.
Erwin Thoma, geboren 1962 in Bruck
am Großglockner wohnte nach der Försterausbildung zunächst als
Revierförster mit seiner Frau und den Kindern sechs Jahre in einem
einsamen Blockhaus im Tiroler Karwendelgebirge. Danach war er zwei Jahre
im konventionellen Holzhandel tätig, bis er sich ganz der Idee
verschrieb, Holz für alle Lebensbereiche kompromisslos natürlich und
gesund zu verarbeiten. Inspiriert vom Großvater, dem Zimmermann Gottlieb
Brugger, entdeckte er das uralte Wissen um Holz, Mond, naturgerechtem
Umgang mit dem Wald und menschengerechtem Bauen Schritt für Schritt neu.
Aus einem kleinen Sägewerk ist zwischenzeitig ein Vorreiterbetrieb
im Bau natürlicher Holzhäuser geworden. Im eigenen Forschungszentrum
entstehen Holzentwicklungen und Patente sowohl für die selbstentwickelten
Holzhäuser als auch für internationale Auftraggeber.
Sein erstes Buch "...dich sah ich
wachsen" über das uralte und neue Leben mit Holz, Wald und Mond
erschien 1996 und wurde zum Bestseller und Standardwerk der
Naturholzverarbeitung. Erwin Thoma ist ein
gefragter Vortragender in ganz Europa. Sein zweites Buch, das ganz
besonders auf die Wirkung einzelner Baumarten auf den Menschen, sowie auf
neueste Holzinnovationen eingeht, ist 1999 erschienen.
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