| Das - in diesem Jahr zum sechzehnten Mal erschienene
- Jahrbuch Ökologie zielt darauf ab, über die ökologische Situation
und die Belastungstrends in den verschiedenen Bereichen der
natürlichen Umwelt zu informieren, zur kritischen Auseinandersetzung
mit der staatlichen und internationalen Umweltpolitik beizutragen und
zukunftsfähige Alternativen im Umgang des Menschen mit der Natur
aufzuzeigen. Zu den Schwerpunktthemen des diesjährigen Bandes zählt
die Frage der Ressourcen-Produktivität. Im Alpenraum zählt Holz zu
den wichtigsten nachwachsenden Rohstoffen. In seinem Beitrag behandelt
Ian C. Meerkamp van Embden die Bedeutung dieses Naturproduktes und
Möglichkeiten zu seiner verstärkten, innovativen Nutzung. |
Holz, das verkannte Naturprodukt – Ansätze zur
vermehrten Nutzung
Ian C. Meerkamp van Embden
Holz, das verkannte Naturprodukt
Forstwirtschaftliche Gesichtspunkte
In der Bevölkerung ist kaum bekannt, dass die Wälder in Europa, und ganz
speziell im Alpenraum, nicht ab sondern ständig zunehmen. In den
Bergregionen wächst deutlich mehr Holz nach, als genutzt wird. Die
Nutzungsrate liegt bei 60 70 Prozent. In den Wäldern Deutschlands
wachsen insgesamt etwa 60 Millionen m³ Holz pro Jahr nach, aber nur 40
Millionen m³ werden tatsächlich genutzt. Umso bemerkenswerter ist in
diesem Zusammenhang, dass Deutschland große Mengen Holz importiert.
Die Situation in Europa ist also völlig anders als in den meisten
Entwicklungs- und Schwellenländern, und dort insbesondere in den
tropischen Regenwäldern. Das hat erhebliche Konsequenzen für die Umwelt,
für die Wirtschaft und für die Bevölkerung.
Ökologische Bedeutung
Die ökologische Bedeutung des Waldes als Filter für die Luftreinhaltung,
als Wasserspeicher und als Schutz vor Erosion, Muren, Erdrutschen,
Lawinen, Windbruch oder Sturmfluten kann nicht hoch genug eingeschätzt
werden. Dieser Aspekt ist in der öffentlichen Wahrnehmung auch
vergleichsweise gut bekannt.
Gleiches gilt sinngemäß hinsichtlich der für das Klima ganz
entscheidenden Kohlendioxid-Belastung: Auch wenn die CO2Bilanz des Holzes
vom Wachstum und Einschlag über die Verarbeitung bis zur Verbrennung noch
zahlreiche Fragen offen lässt, kann Holz als nachwachsender Naturstoff
zumindest tendenziell als CO2neutral angesehen werden. Außerdem ist Holz
als verarbeitetes Naturprodukt grundsätzlich recyclingfähig. Als Roh
oder Abfallholz dient es zur Elektrizitätsgewinnung und so vor allem als
Alternative zur Verbrennung fossiler Energieträger.
Weniger bekannt ist dagegen, dass eine Überalterung der Forstbestände
zur erhöhten Anfälligkeit des Waldes führt und dessen natürliche
Schutzfunktion schwächt. Damit ist eine ernste Gefährdung exponierter
Stellen, darunter Einzelbauten, Wohnsiedlungen, Verkehrswege (insbesondere
Bahnlinien, Strassen oder Brücken) verbunden. Auf diesen Umstand hat u.a.
das Schweizerische Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL)
eindringlich hingewiesen (1). Diese Situation trifft für einen
erheblichen Teil der Schutzwälder in Europa zu. Im Rahmen des
Waldprogramms Schweiz (WAP-CH) werden deshalb große Anstrengungen
unternommen, instabil gewordene Waldbestände durch gezielte
Holzeinschläge zu verjüngen.
Diese ökologischen Gesichtpunkte unterstreichen die Notwendigkeit einer
sinnvollen, nachhaltig orientierten Pflege und Nutzung der heimischen
Waldbestände.
Ökonomische und soziale Bedeutung
Die ökonomische Bedeutung von Holz wird schnell ersichtlich, wenn man
sich beispielsweise die Zahl der im Wirtschaftsbereich Holz
(einschließlich der nachgelagerten Branchen wie Papier und
Zelluloseerzeugung, Bau und Konstruktionswesen und Möbelindustrie)
angesiedelten Arbeitsplätze vergegenwärtigt. In Deutschland sind rund
560.000 Beschäftigte in der Holzwirtschaft tätig (2). In Österreichs
Export stellt Holz mit Erlösen in Höhe von rund 4,5 Milliarden Euro das
wichtigste Einzelprodukt dar. Dennoch schrumpft der Beitrag der
holzverarbeitenden Industrie zum Bruttoinlandprodukt kontinuierlich, und
immer mehr Arbeitsplätze gehen in diesem Bereich verloren, zumal der
erzielte Mehrwert in der holzverarbeitenden Branche zu gering ist. Ein
hoher Holzanteil wird als unveredeltes Rohprodukt aus unseren heimischen
Wäldern exportiert
Wir müssten also sowohl aus ökologischen als auch aus ökonomischen und
sozialen Gründen daran interessiert sein, das Ungleichgewicht der
Holznutzung zu Gunsten einer besser ausbalancierten, nachhaltig
orientierten Nutzung und erhöhten Wertschöpfung zu korrigieren.
Nutzungsdefizite
Warum liegt die Nutzungsrate des Holzes aus unseren heimischen Wäldern
und der aus der Verarbeitung erzielte Mehrwert nicht höher? Das
ALPENFORUM ist dieser Frage vor kurzem im Rahmen einer orientierenden
Erhebung nachgegangen. Das Ergebnis dieser Untersuchung ist zwar nicht
repräsentativ, vermittelt aber dennoch deutliche Hinweise auf die derzeit
bestehenden Probleme der Forstwirtschaft und Holzverarbeitung.
Primär ist es nur höchst unzureichend gelungen, der breiten
Öffentlichkeit ein klares Bewusstsein für das außergewöhnliche
Qualitätsprofil des nachwachsenden Naturprodukts Holz zu vermitteln. So
wird beispielsweise die Brandgefahr von Holzbauten meist stark
überschätzt, während Dauerhaftigkeit, wärmeisolierenden Eigenschaften
oder die statische Belastbarkeit durchgängig unterschätzt werden. Die
Bewertung der Qualitätskriterien moderner Holzhäuser und deren
Lebensdauer erfolgt demnach häufig nach längst überholten
Vorstellungen.
In einem unter Leitung von Professor Winter an der Universität Leipzig
durchgeführten Forschungsvorhaben wurden umfassende Grundlagen für eine
objektive Bewertung moderner Holzhäuser erarbeitet (3). Untersucht wurde
die Entwicklung der Holztafel/Holzrahmen-Bauweise (mit derzeit 85 Prozent
die vorherrschende Holzbautechnik) seit 1965 und mit anderen Bauweisen
verglichen. Hieraus wurden die Auswirkungen auf eine sinnvolle
Verkehrswertermittlung abgeleitet.
Die ermittelten Fakten belegen: Moderne, fachkundig konstruierte
Holzhäuser überdauern Generationen. In Sachen Haltbarkeit und
Wertbeständigkeit stehen moderne Holzhäuser konventionellen Bauten in
nichts nach. Die Haltbarkeit wird durch die Vorfertigungstechnik der
einzelnen Bauteile und eine sorgfältige Einhaltung der Werkstoffqualität
maßgeblich beeinflusst. Der geforderte Wärmeschutz ist durch
Holzkonstruktionen mit modernen Dämmstandards problemlos einzuhalten.
Eine Gefährdung des Feuchtigkeitsschutzes durch Wasserdampfkondensation
konnte dank verbesserter Luftdichtheit kontinuierlich abgesenkt werden und
liegt heute deutlich unter den geforderten Werten. Eine Vielzahl neuer
Entwicklungen der Holzbautechnik ermöglicht auch die Einhaltung der
Schallschutzanforderungen. Der Bericht erläutert weitere Einzelheiten in
den Wertermittlungsverfahren (u.a. technische Lebensdauer,
Ertragswertverfahren und Beteiligungswertermittlung). Die einzelnen,
wertbeeinflussenden Kriterien (u.a. Herstellungskosten, Wärmeschutz,
Feuchtigkeitsschutz außen und innen, Diffusion und Konvektion,
Schallschutz für Deckenwände, Brandschutz und Raumluftqualität) werden
detailliert dokumentiert und erläutert. Gleiches gilt sinngemäß für
eine mehrgeschossige Bauweise in Holz, die bis vor wenigen Jahren wegen
bautechnisch überholter Vorschriften nicht zugelassen war. Ein weiteres
Kapitel der Untersuchung behandelt die Frage der Qualitätsüberwachung
und schließt mit einer Bewertungscheckliste für die Nutzungsdauer von
Holzhäusern ab.
Trotz solch eindeutiger Ergebnisse bestehen noch immer weit verbreitete
Vorbehalte gegen die Verwendung von Holz im Bau und Konstruktionswesen.
Umgekehrt aber wird das Wohnen in Holzbauten in der öffentlichen
Wahrnehmung meist als "gesund", "ökologisch
unbedenklich", "angenehm", "ästhetisch" oder
"ansprechend" bezeichnet. Umso bedauerlicher ist es, dass gerade
der Aspekt gesundheitlicher Vorzüge des Wohnens in Holzhäusern
wissenschaftlich bislang kaum oder nur punktuell untersucht worden ist.
Die Ursachen der hier erläuterten und insgesamt wenig befriedigenden
Situation liegen nicht zuletzt in der noch immer unzureichenden
Information der Öffentlichkeit durch private und staatliche Stellen sowie
in Forschungsdefiziten zur Frage der Akzeptanz von Holz. Das ehrenamtlich
tätige ALPENFORUM versucht daher, durch den Aufbau einer inzwischen stark
frequentierten Internetplattform für Holz einen Beitrag zur Schließung
dieser Lücken zu leisten.
Die oben erläuterten Untersuchungsergebnisse der Universität Leipzig
bestätigen die bereits 1998 vom ALPENFORUM auf Grund einer eigenen
Umfrage getroffenen Feststellung, dass die Bewertung von Holzhäusern in
der öffentlichen Meinung bis vor wenigen Jahren von überholten
Vorurteilen geprägt war und teilweise noch immer ist. Diese Wahrnehmung
beginnt sich seit Mitte der 90er Jahre langsam zu ändern. So stieg der
Marktanteil an Ein oder zwei Familienhäusern aus Holz in Deutschland von
7,5 Prozent im Jahr 1995 auf etwa 13 Prozent im Jahr 2002 (5) und dürfte
inzwischen 17 20 Prozent erreicht haben.
Dieser Trend ist von einer wachsenden Bereitschaft der Holzwirtschaft
geprägt, konventionelle Organisationsstrukturen zu hinterfragen und das
Potenzial einer interdisziplinären Zusammenarbeit in den Bereichen
Produktion, Entwicklung, Vertrieb und Marketing mit Konkurrenten,
Lieferanten und Abnehmern verstärkt zu nutzen.
Kooperation als zukunftsweisendes Strategiekonzept
Strukturschwächen der mittelständischen Holzwirtschaft
Die holzverarbeitende Wirtschaft ist praktisch durchgängig
mittelständischer Art. Es fehlt diesen Unternehmen nicht unbedingt an
Verarbeitungsideen oder innovativen Produktkonzepten. Mittelständische
Holzverarbeiter sind aber aus Kosten und Personalgründen kaum in der
Lage, den Anforderungen einer globalisierten Wettbewerbsgesellschaft
gerecht zu werden. Der zur Entwicklung neuer Produkte erforderliche
Aufwand ist teuer, die Zahl der fachlich kompetenten Mitarbeiter begrenzt.
Selbst eine vergleichsweise kurze Abwesenheit qualifizierter
Firmenvertreter zur gezielten Erschließung neuer Märkte im näheren
Umfeld ist organisatorisch kaum zu verkraften, von längeren
Auslandsaufenthalten ganz zu schweigen. Dennoch ist die Bereitschaft zur
Zusammenarbeit in der Branche trotz schlechter Wirtschaftslage gering.
Hauptgründe hierfür sind Angst vor der Konkurrenz und die Sorge vor dem
Verlust der Eigenständigkeit. Natürliche Vorteile kleinerer und
mittlerer Unternehmen wie höhere Flexibilität, schnellere
Umsetzung innovativer Ideen geraten so leicht in den Hintergrund.
Welche Möglichkeiten bestehen in dieser Situation, die bestehenden
Strukturschwächen mittelständischer Unternehmen zu ihrer eigentlichen
Stärke zu machen? Diese Fragestellung wurde auf Einladung des ALPENFORUM
auf zwei Holztagungen (2003 in Murau in der Steiermark und 2004 in Bozen,
Südtirol) diskutiert. Zu den Ergebnissen dieser Tagungen gehörte die
Feststellung, dass eine Verbesserung der Situation vor allem durch eine
geeignete Kooperation der holzverarbeitenden Unternehmen erreicht werden
kann.
Vernetzung, Cluster-Bildung, Kooperation und Verbundstruktur
Ein erster Schritt zur Verbesserung der Situation ist die Cluster-Bildung
einzelner Firmen. Vernetzte Strukturen dieser Art erleichtern die
Information und Kommunikation innerhalb der Branche, wie das Beispiel des
Holz-Clusters in der Steiermark zeigt.
Ein entscheidender Durchbruch ist allerdings erst dann erreichbar, wenn
sich Unternehmen der holzverarbeitenden Wirtschaft zu einer engen
Zusammenarbeit mit Verbundstruktur, gemeinsamer Entwicklung und
Arbeitsteilung entschließen. Diesen strategischen Ansatz einer
Kooperation haben eine Reihe von holzverarbeitenden Unternehmen inzwischen
mit großem Erfolg aufgegriffen.
Praktische Umsetzung
Als ein Beispiel für diese positive Entwicklung sei die Initiative
eines Tiroler Holzfensterbauers genannt. Die Firmenleitung vereinbarte
Anfang 2004 mit anderen Firmen innerhalb der Branche sowie mit
ausgewählten Lieferanten Partnerschaftsabkommen zur Entwicklung
passivhaustauglicher Außenelemente und zur Etablierung einer Dachmarke im
Unternehmensverbund. Schwerpunkt dieser Kooperation bildet hierbei die
Herstellung zertifizierter Holzfenster für den Bau von Niedrigenergie und
Passivhäusern.
Führende mittelständische Holzfensterbauer aus Österreich, der Schweiz,
Deutschland und Italien haben sich diesem inzwischen 16 Mitgliedfirmen
umfassenden Kooperationsverbund angeschlossen. Zusammengearbeitet wird in
den Bereichen:
- Neuentwicklung von Fenstersystemen für Passivhäuser
- Technologietransfer
- Einkauf
- Marketing und Vertrieb
- Schulung
Eine Grundlage dieses Modells sind Querverbindungen zwischen den
Unternehmen. Beispielsweise werden lange Wege gespart, indem sich die
Entwickler oder die Marketingexperten der einzelnen Betriebe
zusammensetzen und neue Produkte entwickeln. Das Ergebnis ist eine
flexible Entwicklungsabteilung, die sich jeder einzelne Betrieb alleine
nicht leisten könnte.
Alle gemeinsam entwickelten Systeme werden vom Passivhausinstitut in
Darmstadt zertifiziert. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
unterstützt dieses Projekt im Rahmen eines Programms zur Förderung des
Technologietransfers.
Der länderübergreifende Kooperationsansatz führte bereits nach kurzer
Zeit zu einer erhöhten Nutzung von Holz und einer deutlichen Verbesserung
der Ressourcenproduktivität. Neue Marktanteile konnten so gewonnen
werden. Die Produktions- und Vertriebskosten für die einzelnen Mitglieder
sanken, während sich die Rentabilität der Gesamtgruppe signifikant
erhöhte. Bereits bestehende Arbeitsplätze konnten stabilisiert und neue
Mitarbeiter eingestellt werden. Die Eigenständigkeit der
Einzelunternehmen blieb dabei unangetastet.
In den nächsten zwei Jahren soll das bestehende Netz um zehn weitere
Partner mit insgesamt 2000 Mitarbeitern erweitert werden. Integriert in
diese Kooperation sind Universitäten, Fachhochschulen und
Forschungsstätten.
Fazit
Die Waldbewirtschaftung muss darauf ausgerichtet sein, multifunktionell
sowohl die ökologischen Leistungen des Waldes zu sichern, als auch
wirtschaftliche und soziale Beiträge zu erbringen. Der Wald kann nur dann
als Lieferant des nachwachsenden Rohstoffs Holz dienen, wenn die
ökologischen Grundvoraussetzungen hierfür erfüllt werden. Dies ist
jedoch immer weniger der Fall. Neben den eingangs bereits erwähnten
Schadstoffbelastungen, problematischen Infrastruktur und Erschließungs-
Maßnahmen und einer immer intensiveren Folge klimabedingter
Schadensereignisse, ist die mangelhafte Nutzung der Holzbestände in
Europa als gravierende Belastung hinzugekommen.
Sie ist u. a. eine Folge des zunehmenden Kostendrucks in der
Waldbewirtschaftung und einer zu geringen Wertschöpfung bei der
Verarbeitung des Holzes selbst.
Eine mangelhafte Durchforstung führt zu einer ökologisch bedenklichen
Überalterung der Waldbestände. Überalterung schwächt die ökologische
Vitalität der Bäume und deren Resistenz gegen natürliche oder
anthropogen bedingte Eingriffe und Belastungen.
Wir sollten daher ein vitales Interesse an einer nachhaltigen Nutzung des
Holzes haben. Sie sollte sich an den ökologischen Erfordernissen einer
sinnvollen Waldpflege einerseits und an einer dem natürlichen
Holzwachstum in unseren Wäldern angepassten Nutzung andererseits
orientieren. In diesem Sinne sind Waldwirtschaft und holzverarbeitende
Wirtschaft eng aufeinander angewiesen.
Die stellvertretend für andere Branchen erläuterte Situation am
praxisorientierten Beispiel des nachwachsenden Rohstoffs Holz zeigt, dass
sich mittelständische Einzelbetriebe durch eine sinnvolle Kooperation mit
Verbundstruktur erfolgreich in einer globalisierten Wirtschaftswelt
behaupten und durchsetzen können. Die hierbei freigesetzten innovativen,
organisatorischen und finanziellen Synergien werden erzielt, ohne die
Vorteile einer höheren Flexibilität der einzelnen Kooperationspartner
und deren Unabhängigkeit unnötig zu gefährden. Den mittelständischen
Unternehmen ist zu wünschen, dass sie sich im Interesse einer Optimierung
verfügbarer Ressourcen und längerfristigen Unternehmenssicherung
verstärkt mit den angesprochenen Optionen auseinandersetzen .
Zusammenfassung
Am Beispiel der mittelständischen Holzverarbeitung werden die Chancen
diskutiert, durch eine sinnvolle Kooperation der Einzelbetriebe,
verstärkte Vernetzung in Forschung und Innovation und Schaffung von
Verbundstrukturen mit externen Partnern
(u. a. Lieferanten, Forschungs- und Entwicklungsstellen) den Anforderungen
einer globalisierte Wirtschaftswelt gerecht zu werden, ohne die
Leitvorstellung einer nachhaltigen Entwicklung aus den Augen zu verlieren.
Die in der Holzwirtschaft erläuterten und erfolgreich umgesetzten
Projektvorhaben dieser Art sind grundsätzlich auch auf andere Branchen
des Mittelstandes übertragbar.
Quelle
Jahrbuch Ökologie 2007, München: C.H. Beck 2006, 288 Seiten, € 14,90
ISBN: 3-406354159-3
Literaturhinweise
Baumgartner, H. J.: Umwelt 4, 2002, S. 68.
Meerkamp van Embden, Ian C.: www.ALPENFORUM.org unter "Intelliwood"
Pro Holz Arbeitsheft 3/03, S. 24.
Statistisches Bundesamt: BMVEL 2002.
Winter, S./D Kehl: Untersuchung zur Objektivierung der Bewertung des
Verkehrswertes von Gebäuden und anderen Bauweisen. Abschlußbericht,
Universität Leipzig 2002.
Link
http://www.jahrbuch-oekologie.de/inhalt2007.htm
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