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Holz ist allgemein als umweltfreundlicher, natürlicher und gesunder Baustoff bekannt. Dass damit die Möglichkeiten dieses Werkstoffes noch lange nicht ausgeschöpft sind, zeigen jüngste Innovationen der letzten Jahre.
Ein Beispiel, das nicht nur Holzfachleute, sondern auch internationale Bauexperten beeindruckt und beschäftigt, ist die massive Holz100 Bauweise der Firma Thoma.
In den bisher realisierten Holz100 Bauten - vom Einfamilienhaus bis zur Kirche und Großhotel aus reinem Holz, offenbart der nachwachsende Rohstoff neue technische Bestleistungen, die bisher nicht für möglich gehalten wurden.
Weltrekord in der Disziplin Wärmedämmung (ohne zusätzlichen Dämmstoff!), Brandsicherheit, Strahlenabschirmung und statische Leistungen, die weit über den bekannten Werten von Ziegel, Beton oder Stahl liegen, eröffnen dem Massivholzbau neue Märkte und eine Zukunft der regionalen alpinen Wertschöpfung. Die vom Thoma Forschungszentrum und der Universität Graz erforschte und dokumentierte Fähigkeit von Holz100 Bauten auf natürliche Weise auch weitgehend die Klimaanlage zu ersetzen, schließt den Bogen vom "High Tech" Baustoff zu Gesundheit, Wohlbefinden, Wellness und Baubiologie.
Die Lizenzierung und Internationalisierung der Holz100 Patente bestätigen nicht nur den Erfolg des Holz100 Prinzips, der letztlich auf der Synthese von traditioneller und moderner Holztechnik beruht. Dieses Beispiel regt auch an, über erfolgreiche regionale Wertschöpfungen in den Alpen nachzudenken. Es ist ein weiterer Beitrag die sensible Alpenregion als Chance zu begreifen und dieses Potential auch zum Wohle aller Nachbarn zu entwickeln.
Erwin Thoma

Erwin Thoma, Sektionsleiter Dipl.Ing. Mansberger (v.l.)
Murau Holzkonferenz 2003
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